... unter den wachsamen Blicken der Schäferin / © F. Hasse
... unter den wachsamen Blicken der Schäferin / © F. Hasse
Auch einige Ziegen befinden sich in der Herde / © F. Hasse
Auch einige Ziegen befinden sich in der Herde /<br />© F. Hasse
Wichtige Helfer der Schäfer: die Hütehunde / © F. Hasse
Wichtige Helfer der Schäfer: die Hütehunde /<br />© F. Hasse
Heidschnuckenbeweidung im Truppenübungsplatz Senne / © F. Hasse
Heidschnuckenbeweidung im Truppenübungsplatz Senne / © F. Hasse
Heidschnuckenbeweidung im Truppenübungsplatz Senne / © F. Hasse
Heidschnuckenbeweidung im Truppenübungsplatz Senne / © F. Hasse
Zwischen den Mahlzeiten wird gewandert / © M. Laabs
Zwischen den Mahlzeiten wird gewandert /<br />© M. Laabs
Früh auf den Beinen: gerade im Sommer sind die Morgenstunden angenehm kühl / © M. Laabs
Früh auf den Beinen: gerade im Sommer sind die Morgenstunden angenehm kühl / © M. Laabs

Beweidung mit Heidschnucken

Bedeutung

Auf dem Truppenübungsplatz Senne ist großflächig die alte westfälische Heidelandschaft erhalten geblieben, eine historische Kulturlandschaft, die von Menschen geformt wurde. Um diese wertvolle Landschaft zu erhalten, bedarf es der kontinuierlichen Pflege. Mit der Beweidung durch Heidschnucken wurde eine der traditionellen Formen der Heidebewirtschaftung wiederbelebt.

 

Die Herde

Die Herde setzt sich aus 500 Mutterschafen und Zutretern, entsprechend rund 400 Lämmern und einigen Böcken der Grauen Gehörnten Heidschnucke zusammen. Weiterhin gehören ca. 20 Ziegen verschiedener Rassen dazu.

Die Herde bleibt ganzjährig in der freien Natur. Eine Ausnahme bildet die Lammzeit im März, in der die Mutterschafe mit ihren neugeborenen Lämmern eine kurze Zeit im Stall verbringen. Die Tiere beweiden die Heideflächen und Sandtrockenrasen auf dem Truppenübungsplatz Senne. Dabei "verbeißen" sie das Heidekraut (Calluna vulgaris) und fördern dadurch dessen Verjüngung und Blühfreudigkeit. Gleichzeitig verhindern sie das Aufkommen von Birken und Kiefern, wobei die Ziegen im Vergleich zu den Schnucken auch größere Sträucher annehmen. So leistet die Schäferei einen bedeutenden Beitrag für den Naturschutz und zur Erhaltung der alten westfälischen Heidelandschaft der Senne auf dem Truppenübungsplatz.

Eine Beweidung der Heideflächen auf dem Truppenübungsplatz Senne ist nur in der schießfreien Zeit frühmorgens - bis 8.00 Uhr - und abends - ab 16.30 Uhr - möglich. Während des Schießbetriebs verbleibt die Herde in sicheren Bereichen des Truppenübungsplatzes eingepfercht. Es handelt sich um eine Hütehaltung durch die täglich wechselnde Flächen beweidet werden; je nach Grad der Verbuschung und Vergrasung werden sie individuell angesteuert.

 

Die Schäferei

Der Heidschnuckenstall wurde 1990 im landschaftstypischen Stil mit Mitteln der Nordrhein-Westfalen-Stiftung für Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege (s. auch hier) östlich von Hövelhof am Rande des Truppenübungsplatzes Senne errichtet. Während der Lammzeit Ende Februar bis Anfang April ist es möglich, die Herde im Stall zu besuchen. Auch zu anderen Zeiten ist eine Besichtigung der Schäferei möglich. Eine vorherige telefonische Anmeldung ist in jedem Fall erforderlich.

Zum jährlichen Heideblütenfest im August wird über die Naturschutzarbeit und die Aufgaben der Schäferei informiert.

Alle Produkte der Schäferei sind von unserem Metzger aus 100% Heidschnucken- bzw. Ziegenfleisch mit Liebe und nach bewährtem Rezept sowie nach den Bio-Richtlinien der EU-Öko-Verordnung und von Bioland gefertigt.

Weitere Informationen zu den Produkten der Heidschnucknschäferei gibt es hier und in diesem Flyer.

 

Mitarbeiter in der Heidschnuckenschäferei Senne

Laabs, Markus (Schäfermeister)
Regier, Renate (Schäfermeisterin)

 

Kontakt

Tel.: 05257 / 6933
(Anrufbeantworter- wir rufen Sie zurück)
Mail: schaeferei(at)bs-paderborn-senne.de

Bildergalerie

Heidschnuckenbeweidung auf dem Truppenübungsplatz Senne / © F. Hasse
Heidschnuckenbeweidung auf dem Truppenübungsplatz Senne / © F. Hasse
Gutes Team: Schäfer und Hütehund / © F. Hasse
Ziegen in der Herde erhöhen die Verbissleistung / © F. Hasse
Ziegen in der Herde erhöhen die Verbissleistung / © F. Hasse
Ziegen in der Herde erhöhen die Verbissleistung / © F. Hasse
Ziegen in der Herde erhöhen die Verbissleistung / © F. Hasse
Heidschnuckenbeweidung auf dem Truppenübungsplatz Senne / © F. Hasse
Heidschnuckenbeweidung auf dem Truppenübungsplatz Senne / © F. Hasse
Ziegen in der Herde erhöhen die Verbissleistung / © F. Hasse
Für den Schäfer ist es wichtig, einen guten Überblick zu haben / © F. Hasse
Schafe sind Frühaufsteher / © M. Laabs
Schafe sind Frühaufsteher / © M. Laabs
Auch für die Schäfer geht es früh los / © F. Hasse
Fressen für den Naturschutz / © M. Laabs
Fressen für den Naturschutz / © M. Laabs
Profiteurin der Beweidung: die Heide-Nelke / © M. Laabs
Auch für den Frühlings-Mistkäfer fällt einiges ab / © M. Laabs
Immer die Tiere im Blick / © F. Hasse
Zwischen den Mahlzeiten wird gewandert / © M. Laabs
Nebel kündigt den Winter an / © M. Laabs
Nebel kündigt den Winter an / © M. Laabs
Ein kalter Wintermorgen / © M. Laabs
Winterbeweidung / © M. Laabs
Ziegen verschmähen auch Koniferen nicht / © M. Laabs
Winterbeweidung / © M. Laabs
Winterbeweidung / © M. Laabs
Immer auf dem Posten / © M. Laabs
 
 
Auch im Winter sind die anspruchslosen Heidschnucken draußen / © M. Laabs
Auch im Winter sind die anspruchslosen Heidschnucken draußen / © M. Laabs